Sonntag, 8. Januar 2017

Gezockt: Pokemon Mond (3DS)


Eigentlich hatte ich nicht direkt vor, mir das Spiel zu holen. Ich bin kein so großer Fan der Reihe und doch mag ich es hin und wieder mal einen Teil zu spielen. Wie es der Zufall so wollte, habe ich das Spiel dann auch zu Weihnachten von meinem Freund geschenkt bekommen. Er ist im Gegensatz zu mir ein sehr großer Anhänger des Franchise und wollte glaube ich, mehr als ich, dass ich das Spiel mal spiele. Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul! Daher habe ich das Spiel natürlich auch gespielt, war ja auch nicht abgeneigt. Mein Freund hypte es jedenfalls schon im Vorfeld, als eines der besten Pokemon-Teile überhaupt und er hat fast jeden Teil mal gespielt. Soll was heißen oder? Ob ich diese Ansicht ebenso teile, erfahrt ihr in dieser Review!


Story

Wir wissen alle, dass die Handlung der verschiedenen Teile meist recht einfach und nicht sonderlich tiefgründig sind. Und doch halten sie doch immer Überraschungen bereit und können einen doch fesseln. In diesem Teil fand ich die Story auch nicht unbedingt als überaus gelungen, aber doch befriedigend. Es wurden auch ernstere Töne angeschlagen und zum Nachdenken angeregt. Dreh- und Angelpunkt ist die sogenannte Æther Foundation, die als eine Organisation beschrieben wird, die sich um das Wohl der Pokemon kümmert. Im Laufe der Story wird aber klar, dass dieses Unternehmen alles andere als gut ist. Wenn mir mein Freund das nicht verraten hätte, wäre ich darauf tatsächlich erst viel später gekommen, auch wenn ich bei Samantha, der Chefin, schon etwas erahnen konnte. Jedenfalls spielen in die Story natürlich auch das Jagen und in Gefangenehmen der Pokemon sowie diverse Experimente mit ihnen hinein, was tatsächlich meines Erachtens auch gesellschaftskritische Töne hat. Setzt man die Pokemon mit Tieren in unserer Welt gleich, finde ich, hat das schon etwas Anklagendes und regt zum Nachdenken an. Neu dazu kommen die sogenannten Ultrabestien, neue unbekannte Kreaturen, die Pokemon zwar ähnlich sind, aber doch eher überirdisch wirken. Sie haben gewaltige Kräfte und stellen eine große Gefahr für die Menschheit dar. Die Foundation untersucht diese neuen Lebewesen und auch wir müssen uns diesen Kreaturen stellen. Mich hat die Story schon motiviert zu spielen, aber ehrlich gesagt, war sie für mich nicht der Hauptgrund wie so oft bei den Pokemon-Teilen. Dennoch fand ich es schön, dass sich die Macher Gedanken darum gemacht haben einen gutes thematisches Grundgerüst aufzubauen. Die Figuren fand ich nicht unbedingt tiefgründig gemacht, aber sympathisch genug, damit man mit diesen gerne interagiert.



Gameplay

Es gibt in diesem Teil wieder sehr viele neue Funktionen wie auch alte, da der Bericht nicht ausufern soll, möchte ich mich nur auf die Dinge beschränken, die mir wichtig erschienen oder zu denen ich unbedingt meinen Senf dazu geben will.


Was mich persönlich etwas sehr genervt hat, war das zeitversetzte Spielen bzw. das Orientieren an Tag und Nacht. Bei Sonne ist das kein Problem gewesen, da es im Spiel tag und im Real Life ebenso und umgekehrt. Doch bei Sonne wurde das Ganze auf den Kopf gestellt, was mich erst mal ziemlich irritiert hat. Vor allem wenn man eben nicht zu jeder Tageszeit spielen kann, ist das etwas nervig. Man kann es umgehen indem man die Zeit umstellt, aber das ist ebenso nicht so spielerfreundlich. Später kann man dann storybedingt zwischen den Tageszeiten schnell wechseln, das erleichtert das Ganze dann.

Was ich wiederum ziemlich toll fand war die Tatsache, dass der neue Rotom-Pokedex, der selbst wie eine Art Pokemon aussieht und agiert, nach jedem Kampf mit einem neuen Pokemon anzeigt, welche Attacken sehr effektiv, effektiv, weniger effektiv und wirkungslos sind. Ich weiß, dass viele das kritisieren, weil Pokemon davon lebt, dass man sich die jeweiligen Schwachpunkte wie Stärken der Elemente merkt und dann strategisch vorgehen und überlegen muss, welche Attacken-Typen nun funktionieren und welche nicht. Doch für Leute wie mich, die vielleicht so eng mit Pokemon verbunden sind oder auch für Neulinge ist das eine Wahnsinnshilfe.


Ganz ehrlich: auch wenn ich bereits 3-4 Teile von Pokemon gespielt habe, kann ich mir immer noch nicht merken, welche Typen gegen welche effektiv sind oder nicht. Ich habe mir sogar diese Liste ausgedruckt auf der alles steht. Sicher, wenn man jahrelang Pokemon spielt, merkt man sich das irgendwann. Aber ich bin einfach jemand, der so etwas leider schnell vergisst und sich das alles mühsam erarbeiten muss. Manche Sachen wie, dass Wasser gegen Feuer gut ist, sind natürlich logisch und leicht herzuleiten, aber bei anderen Typen musste ich schon nachdenken. Und da ist es für mich hilfreich, wenn mir dann die Attacken angezeigt werden, die gut gegen bestimmte Typen sind. Ist ja nicht so, dass man überhaupt nicht überlegen muss. Es ist eben eine Hilfe und bei neuen Pokemon muss man sowieso selbst überlegen oder eben raten.


Die PokePause ist ebenfalls ein neues Feature, was für mich sogar ein ausschlaggebender Grund war das Spiel anzufangen und auch richtig zu mögen. Stellt euch einfach so etwas wie Tamagotchi vor und ihr werdet wissen, was ich damit meine. Man kann mit dem Touchscreen mit den Pokemon im Team interagieren, sie streicheln oder eben mit ihnen spielen. Was ich vermisst habe war, dass man auch Minispiele spielen kann, die wurden leider gestrichen, was ich echt schade fand. Das hätte das Ganze noch mal abgerundet und hätte auch zum Konzept gepasst. Aber ich fand es schön, dass man dadurch die Bindung zu den Pokemon intensivieren konnte. Anders als in den anderen Teilen lohnt es sich mal, sich wirklich mit den Pokemon zu befassen. Man hat hier eine Liste von Herzen, die man füllen muss, damit die Bindung stärker wird. Desto stärker diese ist, desto mehr Vorteile haben die Pokemon nämlich auch im Kampf selbst. Außerdem kann man die Pokemon auch von Statusproblemen befreien, indem man sie wäscht, kämmt und von Schmutz befreit. Einfach total niedlich und sehr motivierend diese Funktion.


Für mich war übrigens der Rotom-Pokedex eine wirkliche Hilfe. Im Vergleich zu früheren Pokedex gibt dieser einem auch Hinweise, was man in der Story noch alles zu tun hat, wenn man mal nicht weiterkommt. Auch die Pokemon-Suche wurde verfeinert, sodass einem die genauen Standorte angezeigt wurden. Nett fand ich auch, dass man nun mithilfe von QR-Codes Pokemon finden und fangen konnte.


Auch eine schöne Neuerung war für mich das Pokemon-Resort also so eine Art paradiesische Inselformation, wie eine Art Ferienort für die Pokemon, auf der man verschiedenen Inseln bauen und nützliche Sachen und Items erhalten konnte. Außerdem konnte man auch neue Pokemon durch Zufall erhalten. Ganz toll fand ich hierbei die Beeren-Insel, auf der man Beeren anpflanzen und vermehren konnte. Die Abenteuer-Insel hat mir auch gefallen, auf der man seine Pokemon auf Schatzsuche schicken konnte. Nach einer bestimmten Zeit kamen sie dann zurück und haben je nachdem, welche Route man ausgewählt hatte, dann verschiedene Dinge wie wertvolle Dinge, die man verkaufen konnte oder auch bestimmte nützliche Steine mit gebracht.

Die Z-Attacke ist ebenfalls ein neues Spielelement, bei der es sich um eine Attacke besonderer Stärke handelt, die man jeweils nur einmal pro Kampf anwenden kann. Die Besonderheit dahinter ist, dass diese nur ausgelöst wird, wenn eine Harmonie zwischen Trainer und Pokemon besteht. Ich muss gestehen, dass ich die Attacke irgendwie nicht so häufig eingesetzt habe, was wohl daran lag, dass ich sie einfach nicht brauchte, höchstens gegen Ende. Ansonsten war ich ziemlich over leveled, weswegen ich auch mit normalen Attacken gut zurecht kam.


Ebenfalls sehr nützlich fand ich das PokeMobil, was es aber bereits seit Pokemon X und Y gibt, aber für mich war es doch neu. Ihr habt die Möglichkeit euch während des Spiels auf verschiedenen Pokemon transportieren zu lassen. So gibt es Tauros und Bissbark, mit denen ihr ganz normal und recht schnell von A nach B kommt. Bissbark hat noch die Funktion, dass es versteckte Sachen erschnüffeln kann. Tauros kann sehr schnell rennen und dann auch größere Brocken und Felsen zerstören. Mit Glurak wird dann sozusagen das Fliegen als TM überflüssig, da ihr jederzeit woanders hinfliegen könnt. Auf dem Wasser haben wir dann Lapras und Tohaido. Besonders letzter ist nützlich fürs schnelle Fortbewegen auf dem Wasser und Zerstören von Hindernissen. Ich fand es unglaublich hilfreich, dass ich diese Pokemon nicht im Team haben musste, sondern immer bei mir hatte. Dadurch war man nicht mehr gezwungen bestimmte Tms Pokemon beizubringen und sie dann mitzunehmen.


Ein nettes Feature, was nicht unbedingt sehr wichtig wäre, aber mir auch Spaß bereitet hatte, war die Personalisierung meiner Hauptfigur. Denn diesmal konnte man noch mehr am Aussehen des Protagonisten ändern. Man konnte nicht nur die Hautfarbe ändern, sondern auch die Frisur wie auch die Haarfarbe und das alles auch in bestimmten Frisörläden. Darüber hinaus kann man in größeren Städten auch Boutiquen aufsuchen und sich dann entsprechend ankleiden. Neben Oberteilen und Unterteilen gab es auch Taschen, Schuhe, Strümpfe, wie Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen zu erwerben. Da macht das Geld ausgeben so richtig viel Spaß. Was mich nur etwas nervte war, dass einige Sachen extrem teuer waren, aber wenn man das Spiel dann irgendwann durchgezockt hat, war das dann auch nicht mehr das Problem.


Auch nett und motivierend war die Tatsache, dass man auf seiner Reise immer mal Leute getroffen hat, die nach bestimmten Pokemon suchten. Das Ganze war ganz einfach: man suchte die Pokemon, fing sie und zeigte dann den Pokedex-Eintrag der entsprechenden Auftragsperson. Dann hat man auch recht viel Geld bekommen. Anfangs dachte ich mir, dass es schwierig sein würde, viel Geld zu verdienen. Aber wenn man diese Aufträge schön erledigte und bestimmte andere Quests, die sich wiederholten sowie auch das Münzmedaillon mit sich trug, war das ein Kinderspiel.


Nicht zu vergessen gibt es in diesem Teil die Regionalformen sprich besondere Formen, die es nur in Alola gibt wie beispielsweise Das Alola-Raichu, was noch Psycho als Typ hat oder Vulpix wie auch Sandan, die beide den neuen Typ Eis bekommen. Manche mögen das als nicht so einfallsreich auffassen, da keine neuen Pokemon geschaffen werden. Ich fand es ehrlich gesagt richtig cool bekannte Pokemon in neuer Form zu sehen. Es muss nicht immer etwas total Neues und Originelles sein, warum nicht aus dem Bekannten etwas Neues schaffen? Das hat auch seinen Reiz und bringt Abwechslung. Und es ist ja nicht so, dass gar keine neuen Pokemon gab. Die gab es zuhauf und die meisten fand ich auch interessant. Manche fand ich recht schön oder süß oder cool, manche dagegen entsprachen nicht so meinem Geschmack, aber das trifft auch auf alle anderen Pokemon-Teile zu.


Neu war auch, dass man diese Ultra-Bestien hatte, also besondere Pokemon ähnlich wie die legendären, die es aber mehr als einmal gibt, die aber nicht minder stark sind. Diese zu fangen war Teil einer zusätzlichen Quest, die nach Abschluss der Handlung aktiviert wurde. Mir hat sie gefallen und auch da wurde man natürlich an die Hand genommen, was ich nicht schlimm fand. Jedenfalls waren die auch nicht einfach zu besiegen, umso größer war dann die Freude und der Stolz, wenn man sie endlich im Pokeball hatte. Noch schwieriger fand ich das Fangen einiger legendärer Pokemon. In diesem Teil gab es auch sogenannte Wächter-Pokemon der jeweiligen Inseln, die wirklich verdammt hart waren und wo man viele Pokebälle verschwenden musste, bis man sie endlich hatte. Während also der Story-Modus in dem Teil schon recht einfach war, war das Fangen der besonderen Pokemon ein Wechsel der Schwierigkeit.


Soviel also zu den Neuerungen. Ich muss schon sagen, dass echt viel dazu gekommen ist und ich finde, dass dieser Teil bisher wirklich am meisten Neuerungen mit sich brachte. Diese fand ich zum Großteil auch sehr nützlich und gut gemacht. Ansonsten bleibt das Kampfsystem beim alten. Wie immer ist alles rundenbasiert und man muss eben geschickt mit den Effektivitäten der Attacken umgehen können. Auch wenn sich alles wiederholte trotz der Neuerungen, empfand ich das Spielen eigentlich nie wirklich langweilig. Ich habe tatsächlich wirklich ca. 60 Stunden mit dem Spiel verbracht. Ich muss zugeben, dass ich dann irgendwann auch nicht mehr wusste, was ich tun sollte oder wollte. Aber nach so viel Spielzeit ist das auch okay. Aber ganz ehrlich, es gibt in dem Spiel wirklich so vieles, was man machen kann, es wird nie langweilig und zu einem richtigen Ende kommt man auch nicht. Wer viel Zeit und Lust hat, kann sich zur Aufgabe machen alle Pokemon und alle Megasteine und Tms zu sammeln oder meinetwegen einen Rekord nach dem anderen beim Kampfbaum aufzustellen. Apropos Kampfbaum, den habe ich bewusst außen vor gelassen, weil ich den auch nicht weiter probiert habe. Die Gegner, die man dann bekämpft, sind alles andere als einfach, weswegen ich das dann auch schnell aufgeben habe.


So viel also zur Einfachheit des Spiels. Viele haben bemängelt, dass das Spiel zu einfach wäre, einen zu sehr anleitet oder sonst irgendwas. Ich kann nur von mir sprechen, ich empfand das Spiel zwar auch recht einfach, aber dafür dann auch sehr spielerfreundlich. Man kann das Spiel aber wenn man will nach Schwierigkeit umstellen. Wie man das macht? Indem man einfach den EP-Teiler weglässt. Ich habe ihn benutzt und muss sagen, dass dadurch sehr vieles einfacher geworden ist. Vom Leveln der eigenen Pokemon bis zu den Kämpfen war es dann lange Zeit tatsächlich ein Kinderspiel, bis ich dann am Ende des Spiels war und beim Kampfbaum. Dann hat sich heraus gestellt, dass es eben mehr braucht als nur starke overpowered Pokemon um zu gewinnen. Aber ansonsten kam ich recht gut und einfach durch das Spiel. Ich finde, dass man dem Spiel das nicht vorwerfen sollte, dass es zu einfach sei. Jedem Spieler ist selbst überlassen, wie er das Ganze angeht und man kann wie gesagt selbst etwas tun, um die Schwierigkeit zu variieren. Es stimmt zwar, dass einen das Spiel anfangs sehr an die Hand nimmt und das Tutorial wirklich ziemlich umfangreich ist, aber ich persönlich fand es schon okay.

Was ich ebenfalls gut fand waren die jeweiligen Insel-Prüfungen, die sozusagen das Arena-System der vorherigen Teile ersetzt hat. So musste man auf jeder Insel gegen Captains kämpfen, die Pokemon bestimmten Typs hatten. Das hat man dann auch recht schnell heraus gefunden und musste eben nur die richtigen Pokemon einsetzen, um sie zu besiegen. Zum Schluss folgten dann die ganz großen Prüfungen, in denen man dann den Inselkönigen gegenüberstand, die dann noch mal einen Tick schwerer zu besiegen waren. Und nicht zu vergessen die Pokemon-Liga, die meines Erachtens wirklich sehr fordernd und anspruchsvoll war. Da merkte ich zum ersten Mal, dass Pokemon alles andere als ein einfaches Spiel ist, obwohl meine Pokemon vom Level her drüber waren. Ich fand demnach, dass das Spiel an manchen Stellen zwar schon zu einfach war, aber objektiv betrachtet es eben auf die eigene Spielweise ankam. Jedenfalls entsprach dies mehr meinem Geschmack. Ich bevorzuge Spiele, die etwas einfacher sind gegenüber den Spielen, wie Dark Souls oder Monster Hunter, die ultra schwer zu meistern sind. Das hängt sowieso von den eigenen präferenzen ab und ist daher stark subjektiv.


Optik


Optisch muss ich sagen, konnte mich das Spiel voll überzeugen. Die 3D-Animierung ist eindeutig detailreicher und auch schöner gemacht. Das lässt sich wirklich sehen. Zumal man in den Kämpfen auch seien Spielerfigur und die Kampfumgebung sehen kann. Das ist schon gut gemacht gewesen. Außerdem sind die Figuren generell auch etwas realistischer gestaltet. Wie immer besticht das Spiel durch eine niedliche Grafik, die natürlich besonders Kinder anspricht. Wenn ich mich aber an einige Beschreibungen von Pokemon erinnere, sind diese alles andere als kindergerecht, da hier teilweise echt fiese Sachen über Pokemon stehen, wo ich mir denke: Das ist ein Spiel besonders für Jüngere und da steht etwas Jagen und Essen von Pokemon?! Ich dachte, dass sie unsere Freunde sind, aber die Beschreibungen zeigen uns, dass es eben scheinbar doch nicht so ist. Aber ich schweife ab. Jedenfalls mochte ich die Optik wieder mal sehr, alles war schön bunt und farbenfroh, so wie wir es kennen und lieben. Natürlich darf man bei Pokemon keine ultra detaillierte Grafik erwarten, aber das ist eben typisch Pokemon.


Weiterhin schön fand ich die neue Alola-Region, die uns direkt an Hawaii erinnert. Anders als in den anderen Teilen haben wir es mit einer Inselkette zu tun, die sich in fünf verschiedene Inseln aufteilt. Abwechslungsreich fand ich die verschiedenen Territorien und Umgebungen, vom paradiesischen Strand, zum Urwald, über Eiswelten, wie Wüsten bis hin zu Gebirgslandschaften war alles an Umwelt vertreten.


Abschließend lässt sich sagen, dass ich es nicht bereut habe, dieses Spiel gespielt zu haben. Es hat mich positiv überrascht und mich auch in meiner Annahme bestätigt, dass ich in Zukunft öfter mal Pokemon-Teile spielen sollte. Für mich stellt es eine gute Balance zwischen neuen Funktionen und auch dem altbewährten Kampfsystem. Besonders als nicht so erfahrener Spieler fand ich es schön, dass es hier viele Features gab, die mir beim Einstieg und Einarbeiten geholfen haben. Es hat mir sehr großen Spaß bereitet mit meinen Pokemon zu agieren, mit ihnen gegen andere zu kämpfen und neuen zu fangen, vor allem auch mit den Neuerungen wurde es zu einem richtigen Spielespa für etliche Stunden.



Kommentare:

  1. Einen wunderschönen guten Tag oder Nacht, Laniify!
    Ach was, das ist zu unscharf, ich fang noch mal von vorne an.
    Eine wunderschöne Zeit, Laniify!

    Ich bin im Labyrinth falsch abgebogen, dann war da dieses Portal, und nun, ja nun, bin ich also hier gelandet. Welch fabelhafter Blog! Jetzt darf ich demnächst erstmal vier Jahrgänge an Blogeinträgen durchgehen, Hussa, das wird ein Spaß. Bevor ich noch auf den Zaubertrick mit dem Kaninchen zu sprechen komme und dir dabei noch ein paar andere Sachen schreibe, ist es vielleicht zunächst angebracht, einige Worte zum aktuellen Artikel zu verlieren. Ja, erwischt, ich schreibe hier, weil es der aktuellste Eintrag ist, und du hier am ehesten reinschauen wirst. Außerdem habe ich noch nie unter einen Blog etwas geschrieben, und mich interessiert es sehr, wie es am Ende aussehen wird.

    Ich will der allerbeste sein, wie keiner vor mir war … lalalala. Mensch, machst du mich neidisch, wie gerne würde ich jetzt Pokémon Sonne und Mond spielen. Doch wer weiß, am Ende dämmert meine Zeit noch mit der Nintendo Switch (wenn mir jemand eine ausleiht^^), damit ich mir die Droge kindlicher Farbenfreude geben kann. Ok, bevor ich den Faden verbrenne, noch bevor ich ihn verlieren kann, gehe ich der Reihe nach vor:


    Zur Story:

    Gelten die Ultrabestien auch als Pokémon im Sinne eines Pokédexeintrags? Es klingt inhaltich tatsächlich nach einer der 'gravierenderen' Änderungen. Ansonsten hört sich das alles nach typischer Team Rocket Taktik an, da muss ich ehrlich sagen, fand ich die Pläne von Team Magma und Aqua, beziehungsweise Galactic und Plasma spannender. Mein Lieblingspart ist eh die Submarine Handlung mit der Erweckung Kyogres. Ich habe es damals in der Saphir und Smaragd Edition geliebt, am Meeresgrund nach Relicanths Ausschau zu halten (die Musik dabei, ASMR! - jetzt, wo ich dran gedacht habe, erstmal recherchiert. Davon gibt es ja einen Remix in Alpha Saphir und Omega Ruby, omg, die Spiele habe ich nicht, dennoch: soo schön) und die Geheimnisse der Siegelkammer mit Brailleschrift zu lösen.

    Man brauchte Wailord und Relicanth, musste durch diesen Strudel durch, an der richtigen Stelle tauchen, dann bestimmte Schritte gehen, dann Blitz und andere Sachen einsetzen (alles nach mühseligen Übersetzungen der Brailleschrift) Irgendwann muss ich eine Pokémongeschichte mit einer Figur wie Troy schreiben. Erforscher, Abenteurer, Historiker usw. War für mich immer das spannendste an Pokémon. Die Suche nach den seltenen Exemplaren. In Smaragd waren das ja zum Beispiel Barschwa, Palimpalim und Kindwurm. Da könnte ich heute noch in meinen Schreibtisch beißen, wenn ich dran denke, wie lange das immer gedauert hat.

    Persönlich sind Colosseum und XD meine Lieblingsteile. Ein Freund hatte damals einen GameCube und ich durfte mir den dann mal über eine Woche in den Sommerferien ausleihen. Pokémon entkrüppeln bis vier Uhr morgens, herrlich. Vor allem ist die Handlung dort eher FSK 12, also schon etwas bedrohlicher, dazu das dystopische Westernfeeling der Orre-Region. Außerdem durfte man direkt mit Nachtara und Psiana auf Level 25 starten und beide Spiele waren ausschließlich im Doppelkampf-Modus, einfach großartig. Ich könnte viel mehr schreiben, aber da ich hier deinen Kenntnisstand nicht im Bilde habe, will ich nichts 'spoilern'. Halten wir einfach fest, dass ein Leben ohne "Miror B.'s Retro Groove" möglich ist, aber man dann nicht richtig gelebt hat.

    Ansonsten, falls du es nicht kennst, gibt es auf dem offiziellen Pokémon Youtube Channel eine Miniserie mit der Titulierung Pokémon Generations, die sich deutlich eher an Erwachsene richtet. In den Kommentaren schreiben auch alle, warum es davon nicht mehr gibt, denn es zeigt Charakterentwicklung und Handlung. Eigentlich ja sonst untypisch für Pokémon.
    [Teil 1 von 3]

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  2. "Vor allem wenn man eben nicht zu jeder Tageszeit spielen kann, ist das etwas nervig."

    Sind jetzt etwa manche Handlungsabschnitte ausschließlch bei Tag oder Nacht ausführbar? Das finde ich irgendwie cool. Das ist ja noch besser als 'Rotom gibt es nur freitags vorm Kraftwerk'. (Es ist Jahrhunderte her, dass ich Perl gesuchtet habe. Untergrund, Fossiliensuche … es fehlt mir)

    "Außerdem kann man die Pokemon auch von Statusproblemen befreien, indem man sie wäscht, kämmt und von Schmutz befreit."

    Abgefahren, auf die Idee wäre ich niemals gekommen. Da kommt so eine Erinnerung hoch. Verzeih lieber nintendog, dass ich einst Goldbarren nach dir warf. Shame.

    "Im Vergleich zu früheren Pokedex gibt dieser einem auch Hinweise, was man in der Story noch alles zu tun hat, wenn man mal nicht weiterkommt."

    Uhu, vielleicht baut GameFreak das ja in Zukunft noch in ein Questsystem um. Mein Schaum von Traum, er hält meine Vorfreude sauber. Das Resort stimmt mich dagegen nachdenklich. Ist das denn kein Grinding? Aber anscheinend entwickelt sich Pokémon tatsächlich ständig weiter, also sollte ich es besser nie ganz vom Radar verschwinden lassen. Nur eben so, dass ich noch weiß, in welchem See ich diesen Dragonball gelassen hatte. Und na endlich gibt es mal etwas wie dieses Mobil. Wie habe ich das damals immer gehasst, ab und zu simple VM-Sklaven zu benutzen, sowas erzieht einen doch erst recht zu einem Rocket Rüpel :D

    Und dass es Regionalformen gibt, macht mich neugierig. Wenn man sich das jetzt in verschiedenen Ausprägungen vorstellt. Vielleicht erhät dann auch mein Lieblingspokémon Psiana irgendwann noch einen anderen Typ. Wobei das bei den Evolis ziemlich sinnfrei wäre; da ist die Idee plausibler, für jeden Typ eine Evoli-Entwicklung zu machen. Kann mir bitte jemand Zukunft und Geld geben? Also bitte einmal genau dorthin, wo ich auf dem Sofa lümmel und zocke. Der Kampfbaum weckt meine Neugier, da muss ich nachher noch mal nach schauen, was sich an Artikel finden lässt. (Bisafans und Pokémonexperte kenne ich ja noch. Aus Gründen *hust*)

    "aber die Beschreibungen zeigen uns, dass es eben scheinbar doch nicht so ist."

    Ditto ist der gefailte Klonversuch von Mew. Tragosso gibt es nur, wenn ein Kangama stirbt. Und wodurch entsteht Apollo? Ist es ethisch fahrlässig ein Fossil-Pokémon wieder zum Leben zu erwecken, wenn man doch gar nicht weiß, ob es im neuen Klima überhaupt lebensfähig ist? Da tun sich Abgründe auf, Illuminatomon und so.

    Wirklich schöner Artikel. Jetzt kann ich mich langsam daran machen, andere deiner Beiträge zu lesen. Wir schreiben uns dann wieder, wenn Herr Bart wieder von den Toten auferstanden ist, und ich, bedingt, durch das weisere Aussehen, intelligente Kommentare in die Welt brüten kann. In der Zwischenzeit wird dann auch bestimmt wieder einer jener ominösen Keksregen einsetzen, mal schauen.

    [Kleine formale Anmerkunngen:
    Gaul schaut man nicht ins Maul würde ich durch einen Pokémon-Namen ersetzen. Z.B.: Bei einem geschenkten Karpador schaut man nicht auf den Platscher. Dann irritierst du und sorgst für ein Schmunzeln, ist gut für Leser.
    "Bei Sonne ist das kein Probem gewesen" und "Doch bei Sonne wurde" muss es nicht "Doch bei Mond" heißen?
    "Doch für Leute wie mich, die vielleicht so eng" da fehlt ein 'nicht'
    "Desto stärker diese ist, desto" - Je, desto oder Umso, desto]

    [Teil 2 von 3]

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  3. Noch was anderes:

    Ich bin interessiert an einer Mail- beziehungsweise Brieffreundschaft oder vielleicht lässt es sich auch anders regeln, indem ich einfach hin und wieder hier auf deinem Blog Kommentare hinterlasse. Wie der Zufall es will, lande ich einfach so auf einem Blog, der mir höchst sympathisch ist. Mein Hauptanliegen ist aber eher, dass ich von Bloggen noch kaum Ahnung habe, da ich erst seit September 2016 meine Tastatur für diese Zwecke kraule. Möglicherweise, vielleicht, hoffentlich, kannst du mir noch so einiges beibringen. Auf der anderen Seite könnte ich dir behilflich sein. Kennst du die Seite fanfiktion.de? Dort findest du, so meine Behauptung, die größte Versammlung junger Autoren in ganz Deutschland. Und sowas wie Anime und Manga nimmt dort seeehr viel Platz ein. (Dieser komische Typ, den ich immer im Spiegel sehe, ist ebenfalls dort).

    Der Schwerpunkt meines eigenen Blogs liegt auf Kreativem Schreiben, dazu eben Buchrezensionen und andere Dinge, die ich jetzt zu faul bin alle herunterzurasseln. (Wäre sowieso auf einen Schlag zu auffällig. Lieber erstmal den Kuchen vom Verandatisch stehlen, bevor ich mit der Tür ins Haus falle^^) Das heißt, ich schreibe für mein Leben gerne und habe als festes Ziel vor Augen, später etliche Romane zu veröffentlichen. Ich kann dich also in allen Fragen von Form und Inhalt beraten. Mein heißgeliebtes Honigkuchenpferd ist dabei der Schreibstil. Pferdchen und ich schauen uns bei der Arbeit an einem Text solange an, bis einer weint. Und dann raufen wir uns und dann freuen wir uns.

    Was ich jedoch am interessantesten finde, ist, dass du auch von 1993 bist (wenn ich richtig gesehen habe), somit vermutlich auch immer Detektiv Conan und Inu Yasha auf RTL II gesuchtet hast, vermutlich die meisten Dinge kennst, die ich auch kenne. Endlich mal jemand, mit dem man schreiben kann :D
    Eigentlich schade, dass ich mich früher nicht für Blogs begeistern konnte oder nicht von diesen wusste. Naja, kann man ja nachholen.

    "Vor langer, langer Zeit bedeckten unendliche Wälder das Land. Darin lebten seit altes her die Geister von Göttern und Dämonen."

    [Teil 3 von 3]

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    1. Herzlich willkommen auf meinem Blog! =) Ich freue mich, dass du zu mir gefunden hast und hoffe natürlich, dass du auch weiterhin vorbei schaust. ;) Ich mag übrigens deine Schreibweise, da könnte ich mir einiges noch abschauen. ;)
      Es ist schön, dass ich dich etwas neidisch machen konnte, damit habe ich ja mein Ziel erreicht. =D Ich hoffe doch sehr, dass ich dich dazu anregen kann, das Spiel mal zu probieren.

      Danke auf jeden Fall für diese ausführlichen, informativen Kommentare, ich habe sie mit großem Interesse gelesen und versuche natürlich so gut wie es geht zu antworten.

      Zur Story:

      Die Ultrabestien werden als gewöhnliche Pokemon im Pokedex vermerkt. Tatsächlich hat sich einiges storymäßig geändert, aber das grobe Gerüst bleibt dasselbe. Ich merke aus deinen Beschreibungen, dass du dich auch sehr mit Pokemon befasst hast und freue mich, dass du dein Wissen mit mir teilst. Und ich bedanke mich für den Tipps mit dem Youtube Channel, da werde ich mal vorbei schauen. ^^

      Nein nein das meinte ich nicht. Man kann die Handlung bei Tag sowie Nacht weiter verfolgen, es gibt nur Unterschiede hinsichtlich der Pokemon, die man tageszeit bedingt nur fangen kann.

      Ich danke dir für dein ausführliches Feedback wie auch die Korrekturvorschläge ;) und freue mich natürlich, dass du auch weitere Beiträge lesen möchtest.

      Und zu deinem letzten Kommentar:

      Ich würde mich ebenfalls freuen, wenn wir in Kontakt bleiben würden, das ist ja auch mein Ziel mit dem Bloggen gewesen: neue Kontakte schließen und sich über alles Mögliche austauschen. ^^ Natürlich darfst du auch immer wieder mal etwas auf meinem Blog kommentieren, das würde mich auch freuen. Ich bin zwar jetzt auch kein Profi in Sachen Bloggen, könnte und würde dir aber natürlich auch gerne helfen in dem Bereich Fuß zu fassen. Ich finde es sehr schön, dass du dich mit dem Schreiben befasst und denke ebenfalls, dass du mir helfen könntest. ^^ Eine Art Symbiose nicht wahr? :D Ich bin ehrlich gesagt auch sehr fasziniert vom kreativen Schreiben, habe das auch immer mal versucht, aber schlussendlich auf Eis gelegt, weil ich es nicht so wirklich hinbekomme. Mir liegt das Schreiben für faktische Sachen doch mehr, was wahrscheinlich auch von meinem Studium kommt.

      Ja was für ein Zufall, dass du auch dem Jahrgang 1993 angehörst! Willkommen im Club! :) Dann könnten wir uns erst recht, richtig gut über die damaligen Anime austauschen.

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    2. Ach was, ach was, meine Schreibweise steckt noch in den Kinderschuhen. Und wie jeder weiß, treten Kinder gerne in Kaugummis, also musst man sich erst einmal ein Stöckchen, einen Lappen und ein grummeliges Gesicht suchen gehen, um meinen Text wieder zu reinigen. Obwohl, wenn man das wegmacht, was unschön ist, dann bleibt ja am Ende gar nichts mehr übrig.

      Ohja, irgendwann, ja, wenn Cthulhu mich mit einem Geldsegen beschenkt hat, dann baue ich mir einen Altar oder vielleicht eher eine Vitrine oder doch eher ein Regal mit Pokémonspielen auf. Meine Hoffnung ist ja, dass Nintendo für die Switch ein neues Spiel als geistigen Nachfolger von Colosseum und XD herausbringt. Wobei eine Frage besteht ja noch: Wenn ich das Spiel probieren soll, mit welchem Geschmack muss ich dann in etwa rechnen? Erdbeere wäre gut, Rote Beete weniger … (ich sollte weniger Spaß beim Schreiben haben, sorry)

      Einmal Pirat, immer Pirat. Oder sollte ich bemerken, dass ich mal irgendwann einen Pokémon Feuerrot Spielstand mit 300 Stunden Spielzeit hatte? (Fragen nicht erlaubt, ja, also psst) War letztens total schockiert, als ich mich mal wieder in die böse, graue Welt des Shopping Centers getraut habe und dort ein Shop von Elbenwald war. Jetzt werden sogar Mario, Zelda und Chewbacca zu Kurtisanen des Kapitalismus, schnüffz.(:D)

      Ich werde bestimmt noch Kommentare schreiben, keine Sorge. Es ist nur, dass ich soviel lese, dass ich wohl zu den paar Prozent der Bevölkerung gehöre, die im Zweifelsfall das Essen vergessen. Da ich jedoch ein Vielfraß bin - hoher Stoffwechsel ist nicht immer ein Segen - sorge ich natürlich vor. Dann gibt es eben nach fünf oder sechs Stunden lesen ganz einfach eine Packung Spätzle mit geriebenem Emmentaler und Buttergemüse, fertig. (Kochen für Idioten)

      Mein Hauptproblem war, glaube ich, lange Zeit, dass ich erst nicht wusste, dass es Blogs gibt, dann nicht wusste, dass es außer Fremdschämblogs (manche Leute ...) oder den krassen Menschenrechtsblogs aus Diktaturen oder Diensleistungsanbietern und Firmenblogs tatsächlich auch auch kreative Vielschreiber gibt. Dank fanfiktion und myanimelist, weiß ich mittlerweile sogar, dass ich einerseits völlig normal bin und andererseits im Vergleich zu anderen eigentlich keine Ahnung habe, was alles abgeht. So, als hätte ich eben erst einen Vergnügunspark betreten (mittlerweile geht es, weil ich mich langsam dran gewöhne - das zeigt ja schon die Tatsache, dass ich mich nicht mehr schäme, wenn ich lange Texte schreibe - nur die wenigsten freuen sich ja offensichtlich über so etwas, also, wenn es einfach aus dem Nichts kommt und nicht etwa als private Mail oder öffentliche Review)

      "Ich bin ehrlich gesagt auch sehr fasziniert vom kreativen Schreiben, habe das auch immer mal versucht, aber schlussendlich auf Eis gelegt, weil ich es nicht so wirklich hinbekomme. Mir liegt das Schreiben für faktische Sachen doch mehr, was wahrscheinlich auch von meinem Studium kommt."

      Das ist eigentlich paradox, denn, wenn ich mir deine Texte so anschaue, dann dürfte dir das Kreative Schreiben leichter fallen, als den meisten anderen. Denn Recherche und Einbetten von Details dürfte dir damit im Blut liegen. Bei den meisten ist es eher so, dass sie einfach irgendwas schreiben und das dann meist innere Monologe sind, aber alles andere fehlt. Außerdem gibt es nicht nur Fiktion, sondern auch Non-Fiktion. Mit Kreativem Schreiben lernt man auch Techniken, um eben Sachbücher, Biographien, Berichte und diesen ganzen Kram zu schreiben. Prinzipiell geht es ja einmal darum, regelmäßig zu schreiben und dann einen eleganten Stil mit prägnanter Wirkung und hohem Vokabelumfang zu etablieren.

      -> Bester Stilratgeber, den ich bisher gefunden habe. Günstig, kompakt und vor allem auf den Punkt hilfreich. Es gibt zwar noch tausend andere, aber der hier hat mir bis jetzt am meisten geholfen.
      [Schneider, Wolf, Deutsch für junge Profis, Wie man gut und lebendig schreibt, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg 2011.]

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