Sonntag, 13. April 2014

Review: Psycho-Pass




Handlung:

Psycho-Pass spielt im Jahre 2113, in dem das Sibyl-System den Geisteszustand, die Persönlichkeit und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Person eine Straftat durchführen wird, durch die Untersuchung des Gehirns analysieren und messen kann. Die daraus folgende Beurteilung nennt sich Psycho-Pass. Wenn die Wahrscheinlichkeit für das Ausführen einer Straftat, gemessen am Kriminalitätskoeffizienten, zu hoch wird, werden betreffende Personen gefangen genommen und verhaftet und dies wenn es sein muss, mit Gewalt.
Der Plot fokussiert Akane Tsunemori, eine neue Inspektorin der Einheit 1, eine polizeiliche Einheit des Öffentlichen Sicherheitsbüros der Kriminaluntersuchungsabteilung. Als Inspektor, jagt sie Kriminelle an der Seite eines speziellen Teams der sogenannten ruhenden Kriminellen auch Enforcers genannt. Beide sowohl die Enforcers als auch die Inspektoren verwenden lange Handfeuerwaffen namens "Dominators", spezielle Waffen, die dafür hergestellt wurden allein diejenigen zu beschießen die einen höheren Kriminalitätskoeffizienten aufweisen.


Wie man anhand der kurzen Inhaltszusammenfassung erkennen kann, spielt der Anime in der Zukunft, in der die Technologien schon sehr voran geschritten sind und man dadurch einen fast utopischen Zustand in Japan erreicht. So gestaltet sich das Setting recht düster, geheimnisvoll, brutal, aber auch recht philosophisch und psychologisch. Ein wenig Action fließt ebenso mit ein, aber stellt sich nicht wirklich in den Vordergrund. Wer sich also auf diesen Anime einlässt, sollte nicht unrealistische und atemberaubende Action wie in jedenm Shounen erwarten. Vielmehr kann man die Geschichte mehr mit einem Krimi vergleichen, in der die Detektivarbeit mehr im Fokus steht, bei der Action aber auch mit eingebunden ist. Ich mochte die krimiähnliche Geschichte mit all ihren Mystery-Elementen sowie das Einschließen von Science-Fiction gekoppelt mit einer neuen Gesellschaftsordnung. 



Wie bereits erwähnt wartet die Serie mit einen interessanten psychologischen, philosophischen sowie sozialen Themen und verknüpft diese ganz gut miteinander. Zum einen liegt viel Diskussionsstoff bezüglich des Sibyl-Systems. Es gilt zu ergründen, auf welche Art und Weise dieses System den Kriminalitätskoeffizienten berechnet und anhand welchen Faktoren es diesen festmacht. Weiterhin wird auch hinterfragt, ob dieser Kriminalitätskoeffizienten wirklich etwas darüber aussagen kann, ob jemand kriminelles Potenzial hat oder überhaupt ein Krimineller ist. Wie jedes System hat auch dieses seine Schwachstellen, die ebenfalls kritisiert werden, aber dazu will ich nicht mehr sagen. Allgemein wird auch die Vorgehensweise des Sibyl-Systems infrage gestellt, da dieses Zugang zu allen Informationen von Individuen hat, in ihre Köpfe und ihre Innenwelt hinein schauen kann, ohne dass irgendwelche Grenzen gesetzt werden. Das bedeutet für die Menschen natürlich einen harten Einschnitt in ihre Privatsphäre und Datenschutz wird damit auch problematisch. Die ständige Überwachung durch dieses System führt zwangsläufig zu einer anderen Gesellschaftsordnung. Natürlich dient dieses System nur der Sicherheit der Menschen, aber genauso gut kann man es auch umdrehen und es als eine ziemlich totalitäre Kontrolle der Menschen interpretieren. Man gibt sein Privatleben auf, gewährleistet dem Staat Transparenz um in Sicherheit und Frieden zu leben. Doch das kann doch auf Dauer nicht gut gehen oder? Daraus resultiert, dass jeder genau darauf achtet was er tut, denkt und fühlt, denn alles wird genau überwacht. Es baut sich automatisch Druck auf und man wird gezwungen seinen Kriminalitätskoeffizienten so niedrig wie möglich zu halten, denn das eigene Leben und die eigene Zukunft hängen davon ab. Wie paradox das auch klingen mag, dass das Sibyl-System einerseits für ein friedliches Leben sorgen soll, aber gleichzeitig auch das Gegenteil bewirkt. Durch den später auftauchenden Antargonisten wird dieses Sibylsystem erheblich hinterfragt, wodurch gleichzeitig auch Gesellschaftskritik ausgeübt wird. Ich habe während des Animes auch immer wieder darüber reflektiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht wirklich sagen kann, ob die Vor- oder Nachteile überwiegen. Doch schlussendlich, desto näher man der Wahrheit kam, war ich der Ansicht, dass ein Leben ohne dieses System viel besser wäre. Es kommt schließlich auch der Aspekt hinzu, dass der freie Wille des Menschens eingeschränkt wird, denn das Sibyl-System entscheidet über alles und nimmt einem somit Autonomie ab. So wird u.a. angesprochen, dass einem das System vorschreibt, was man zu tun hat, um ein möglichst glückliches Leben zu führen. 



Darüber hinaus habe ich mich auch stets von der ersten Episode an gefragt, welche Faktoren entscheidend für den Kriminalitätskoeffizienten und den Psycho-Pass sind. Mir war von Anfang an nicht klar, wie das System diesen erfassen konnte. Schlussendlich gab es hinsichtlich dessen einige Überraschungen, die die Geschichte noch einmal verzwickter machte. Scheinbar beeinflussen negative Gefühle wie Angst, Stress, Wut und Trauer diesen Koeffizienten. Es wird dadurch ersichtlich, dass die Definition von Kriminalität in den Augen des Sibyl-Systems anders gefasst wird, als es bei uns der Fall ist. Das Sibyl-System versucht nicht nur die Kriminalität einzudämmen, sondern anderweitig alles Negative im Menschen. Und da sehe ich wieder einen erheblichen Kritikpunkt. Es werden die Handlungen der Menschen überwacht und anhand dessen über diese geurteilt, sondern allein ihr Innenleben wird beleuchtet. Sobald man etwas Schlechtes denkt, oder in Gedanken jemand etwas Schlimmes antun möchte, wirkt sich das automatisch auf den Kriminalitätskoeffizienten aus. Das erklärt auch, weswegen es diese ruhenden Kriminellen gibt, die eigentlich noch gar nichts Schlimmes verbrochen haben, aber deren Innerstes anscheinend zu viele negatives Material enthält, sodass dieses eine Bedrohung für die Menschen darstellt.
Hier kommt also meine Frage hinzu, ob man denn einen Menschen bereits bestrafen soll, wenn dieser nur daran denkt, jemandem etwas anzutun, praktisch als Prävention von Verbrechen? Ist es nicht so, dass jeder einmal Opfer seiner negativen Gedanken und Gefühle wurde, aber sich dann in den Griff bekommen hat? Ich glaube der Mensch ist an sich ein zwiespältiges Wesen, was einfach aus Positivem und Negativem besteht und deswegen ist auch unser Gewissen dafür zuständig, dass wir die Kontrolle darüber haben. Mit Kriminellen sind dann schlussendlich gar nicht nur die Menschen gemeint, die Schlimmes begangen haben, sondern einfach alle Menschen die seelische Probleme und Krankheiten wie Schizophrenie oder ein Trauma erlitten haben. Also all die Menschen, die irgendwo innerlich defekt sind. Anstatt also diese Menschen zu therapieren, brandmarkt man sie als Verbrecher, was ich ebenso nicht gut heißen kann. Weiterhin ist es absolut notwendig, dass man negative Gefühle und Gedanken haben kann und diese nicht unterdrücken sollte. Wut und Trauer sollten einfach mal rausgelassen werden, denn meist gehen diese von allein wieder weg. Führt die Unterdrückung von solchen Emotionen nicht eher dazu, dass Menschen an seelischen Krankheiten leiden? Für mich stellt diese Identifikation der ruhenden Kriminellen einfach eine extreme Diskriminierung und einfach alles Individuelle wird auf einen einzigen Zahlenwert reduziert.
Weiterhin interessant fand ich an den ganzen Themen, die der Anime berührt und teilweise behandelt hat, auch das Verständnis von Gerechtigkeit. Denn scheinbar kennt das System nicht ein solches, weswegen es fast unmöglich erscheint Gerechtigkeit zu erreichen, wenn man sich diesem System beugt. 



Zum Story-Verlauf selbst möchte ich sagen, dass dieser nicht wirklich der originellste war, aber doch immer genügend Spannung aufrecht erhalten konnte. Die ersten Episoden dienen dazu, um in die Welt voller Gewalt und Verbrechen einzuführen. Danach werden einige Mordfälle behandelt, die oberflächlich kaum zusammen hängen, aber eine innere Verbindung besitzen. Es stellt sich nämlich heraus, dass hinter all diesen Verbrechen ein großer Feind des Systems steckt, der als Mastermind alle Fäden im Hintergrund zieht. 
Ich fand die Fälle allesamt interessant, da sie uns einen tiefen Einblick in die menschlichen, psychischen Abgründe lieferten und uns die Denkweise von Mördern nahe brachten. Das war schon ziemlich verstörend teilweise. 
Noch spannender wurde es, als man immer näher an die Wahrheit kam und das Mastermind in den Vordergrund kam. Ab da konzentrierte sich alles auf das Schnappen der Wurzel allen Übels.
Dazwischen kamen noch einige nette Plottwists, die die Spannung noch einmal erhöhten. 
Das Ende fand ich dagegen nur in Ordnung, ließ aber einiges noch offen. 
Im Endkampf folgten noch einige actionreiche Passagen, die mich jedoch nicht wirklich mitreißen konnten. Ich hatte da doch atemberaubendere Action erwartet. Trotzdem gab es auch positive Seiten, denn das Ende knüpfte geschickt an den Anfang und bildete somit eine gute Abrundung. 

Ich war ehrlich gesagt aber ziemlich enttäuscht, über die einzelnen Hintergrundgeschichten der Enforcer. Denn leider ist man nicht auf jede Einzelgeschichte wirklich eingegangen bzw. war das recht unausgeglichen. Ich habe mir da einfach zu hohe Erwartungen gesetzt, die am Ende nicht erfüllt worden sind. So wurde beispielsweise eine komplette Episode für die Hintergrundgeschichte von Yayoi verwendet, die so gar nicht in die Geschichte passte und eher als Filler-Folge fungierte, während andere Hintergrundgeschichten ganz nebenbei mal erwähnt wurden, aber eben ohne wirklich auf diese einzugehen.

Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn diese einige kleine Schwächen preis gegeben hat.


Charaktere:


Der Charakter-Cast war relativ übersichtlich mit zwei Hauptfiguren und ein paar Nebenfiguren. Am interessantesten empfand ich Akane, Shinya und Shougo.


Die eigentliche Protagonistin Akane Tsunemori durchläuft während des gesamten Animes eine recht beachtliche Charakterentwicklung. Zunächst beginnt sie ihren neuen Job als Inspektorin, ohne jegliche Erfahrung und ohne jeglichen Plan. Eigentlich war es noch nicht mal ihr wirkliches Ziel bei dieser Sonderabteilung zu arbeiten, aber sie hatte gute Voraussetzungen für den Job und dachte sich, dass irgendwer nun mal das tun sollte. Anfangs wirkt sie recht schüchtern, unbeholfen, hilflos, ziemlich naiv aber sie besitzt Aufrichtigkeit und hat ein reines Herz. 
Mit der Zeit und durch das Erleben von vielen schrägen Situationen und Ereignissen gewinnt sie jedoch an Willensstärke, Selbstbewusstsein und wächst zunehmend über sich hinaus. Es gab da wirklich ein paar Situationen, in denen ich echt über ihren Persönlichkeitswandel überrascht war. Sie bleibt auf keinen Fall flach, man erhält immer einen guten Einblick in ihr Innerstes und kann sich gut mit ihr identifizieren. Für mich ist sie von Grund auf ein Mensch, der an seinen Wertvorstellungen und Prinzipien festhält und sie um jeden Preis verteidigt. Sie musste so viel Schlimmes erleben, bleibt sich aber selbst treu und gibt immer ihr Bestes. So zeigt sie zunehmend ihr wahres Potenzial als Inspektorin, deren Arbeitsweise analytisch und rational geprägt ist. Es wird einfach an vielen Stellen deutlich, dass sie eine junge Frau mit starker Persönlichkeit ist. Weiterhin zeigt sich, dass sie als einzige Person sich nicht um ihren Psycho-Pass kümmert, dank ihrer besonderen Denkweise. Ziemlich vorbildlich würde ich sagen.

Shinya Kougami wirkt auf den ersten Blick recht cool und hat einfach die Ruhe weg. Zunächst dachte ich, dass er ein einsamer Wolf ist, der sich einen Dreck um andere kümmert, aber schon bald merkt man, dass er sich sehr um seine geliebten Mitmenschen sorgt und durchaus emotional werden kann. Trotzdem bleibt er stets undurchschaubar. Auch jetzt als Enforcer zeigt er Scharfsinnigkeit und weiß meist schon, was Sache ist, ehe es andere heraus finden. Doch dieses taktisches Denken wird immer wieder durch seine unüberlegten Handlungen gestört, was wohl den Gegenpol bei ihm darstellt. 
Ich fand die Beziehung zwischen Akane und Shinya irgendwie ziemlich besonders. Es ist keine romantische Beziehung und würde womöglich auch gar nicht in die Geschichte passen, aber die beiden bedingen sich gegenseitig zum Positiven. Beide unterstützen sich fortwährend. So hätte Akane ihren Job an den Nagel gehängt, wenn Shinya nicht gewesen wäre. Andersherum gibt Akane Shinya wieder Hoffnung und Kraft, in dem sie ihn als gleichberechtigten Partner ansieht und auch so behandelt.

Shougo Makishima ist der Antargonist der Geschichte und das Mastermind hinter allen Verbrechen. Selbstverständlich ist er ein undurchdringlicher Psychopath, der auf den ersten Blick engelsgleich aussieht, aber durch sein schelmisches Lächeln immer eine gefährliche Aura ausstrahlt. Er liebt es Menschen zu prüfen, mit ihnen zu spielen, sie zu manipulieren und leiden zu sehen, wie es wohl für einen Psychopathen üblich ist. Er ist sehr berechnend, überaus intelligent, brutal und philosophisch geprägt. Auch wenn er öfter mal sehr unmenschlich aussehen mag, hat er doch noch was kleines Menschliches in sich, was ihn mit Shinya verbindet. 



Die restlichen Figuren fand ich dagegen etwas uninteressant, einzig allein Ginoza Nobuchika und dessen Vater waren noch halbwegs interessant. Das liegt wohl daran, dass die ganzen Nebenfiguren einfach zu wenig Screentime bekamen und man dementsprechend auch sehr wenig über sie heraus gefunden hat. 



Optik:


Mir hat der Zeichenstil und das ganze Setting sehr zugesagt und das war auch einer meiner Beweggründe den Anime zu schauen. Besonders das Charakterdesign von Shinya und Ginoza fand ich sehr gelungen. Die beiden sehen einfach nur total heiß aus. Akane fand ich vom Äußeren her etwas unschön gemacht, aber das Innere ist ja das was zählt. Es ist kein besonders außergewöhnlicher Zeichenstil, aber die Figuren sind trotzdem sehr schön anzusehen.
Gleichfalls wurden die Animationen sehr gut bis gut umgesetzt, auch wenn diese nicht allzu oft eingesetzt wurden.
Jedoch muss ich anmerken, dass ab Folge 17/18 der Zeichenstil plötzlich ziemlich schwach wurde und gar nicht mehr schön aussah. Gegen Ende hat sich das aber zum Glück wieder eingependelt.


Musik:

Ein Punkt, der mir besonders gut an dem Anime gefallen hat.
Die Openings fand ich einfach richtig geil und haben auch sehr gut zum ganzen Setting und dem Inhaltlichen gepasst. Sie haben richtig Stimmung gemacht und gingen sehr gut ins Ohr.

Die Endings fand ich auch sehr gut, besonderes das erste Ending harmonierte sehr gut mit den Sci-Fi-Elementen im Anime. Das zweite Ending fiel leider etwas aus der Reihe, weil es erstens ruhig war und einem Liebeslied ähnelte, aber es klang trotzdem ganz gut. 
Auch die Synchronsprecher waren ganz gut, mir ist da nichts wirklich Schlechtes aufgefallen.

Die Backgroundmusik in dem Anime hat mich echt vom Hocker gerissen und hat immer sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Diese brachte noch einmal mehr Spannung und Action mit rein und erinnerte mich an Ghost in the Shell.

Unterhaltungswert:


Ich wurde fast durchgängig sehr gut unterhalten und habe den Anime dementsprechend auch fast am Stück ohne Pausen geschaut. Die Spannung war wie gesagt immer gegeben, mal mehr und mal weniger, aber langweilig wurde es nie. 
Es wurden immer mal packende Wendungen mit eingebaut, um mein Interesse zu halten. Natürlich gab es einige vorhersehbare Stellen, aber es wurde alles ganz gut präsentiert, sodass Langeweile fehl am Platze war. 
Eine Sache, die mir wohl sehr lange in Erinnerung bleiben wird, hat mich bei der Hälfte des Animes so dermaßen emotional berührt und so verstört, dass es einfach nur einen Wow-Effekt bei mir auslöste. Das war so ein Schlüsselmoment, der alles veränderte. Besonders in dieser Situation habe ich mich gefühlt, als ob ich direkt dabei gewesen wäre und konnte mich sehr sehr gut in die Figuren hinein versetzen. 
Der Anime stach ja besonders wegen seiner ziemlichen krassen Gewaltdarstellungen heraus und ließ mich nicht selten mit einem verstörten Eindruck zurück, bei denen ich auch mit meinen eigenen Moralvorstellungen hadern musste. 
Wie ihr sicherlich bemerkt habt, hat mich der Anime auch gedanklich stark angeregt und hat mich zusätzlich auch intellektuell gefordert, was ich immer sehr gut finde.



Fazit: Psycho-Pass mag zwar kein Meisterwerk sein, ist aber durchaus ein gelungener Anime voller Philosophie, Mystery, Psychologie, Sci-Fi und Brutalität, wie man es nur selten gesehen hat. Wird besonders den Leuten empfohlen, die keine Angst vor Gewaltdarstellungen und kognitiver Anregung haben.

Kommentare:

  1. Schöne Review, die du geschrieben hast :)
    ich hab den Anime noch nicht komplett durchgeschaut, bin aber jetzt schon ein großer Fan davon *-*

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    1. Dankeschön :3
      Ich bin gespannt wie du den Anime findest. :) Wenn du ihn dann abgeschlossen hast, können wir uns ja gern darüber austauschen. ^^

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    2. Oh ja können wir gerne machen :3 hab ihn fast durch :D

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  2. Die Serie erinnerte mich optisch sehr an Blade Runner (der Film wird ja auch im Aniem erwähnt) und mir gefielen die Ideen wie Holo Wände zuhause oder digitale Assistenten. Akanes Design wirkte auch sehr realistisch spröde, Fanservice ist in solchen Serien einfach unpassend. Lediglich Makishima ist schlecht geraten: Anfangs fand ich die idee sehr toll das ein Killer andere Killer "sponsort", doch alleine sein Look: Extrem androgyn, weißhaarig (Weißhaarig? Wieso müssen schurken immer weißhaarig sein?) und nicht nur das er lächerlich intelligent ist, er ist auch noch kamfsportmäßig eine Mischung aus Bruce Lee und Stephen Seagal, das ist doch Gary Stu level.

    Auch die große Sozialkritik am Ende der Serie störte etwas, dennoch war alles andere ziemlich solide ^^

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    1. Wie ich aus deinem Kommentar herauslesen konnte, warst du nicht soo zufrieden mit dem Anime oder? Was dich am meisten störte, waren also die Charaktere an sich. Dem kann ich leider nicht vollkommen zustimmen. Zwar hat mir das Design von Akane nicht so sehr gefallen, dafür aber das von Makishima, auch wenn es doch recht klischeehaft ist, wenn der Bösewicht weiße Haare hat. Okay ich gebe zu, dass er doch etwas übermächtig gestaltet wurde, aber er war ja auch der absolute Bösewicht und Endboss in dem Anime...

      Das mit der Sozialkritik fand ich eigentlich gar nicht schlimm und hat überhaupt wunderbar zum ganzen Setting des Anime gepasst.

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